CBD für Katzen

CBD Öl wird auch unter Haustierbesitzern immer beliebter. Besonders in den letzten Jahren hat sich Cannabidiol, kurz CBD, im Bereich der alternativen Medizin als regelechtes Wundermittel etabliert. Kein Wunder, denn die entzündungs­hemmenden, entspannenden und schmerz­lindernden Eigenschaften, die dem Extrakt aus der Hanfpflanze nachgesagt werden, können sich auch bei Katzen und Co. laut Erfahrungs­berichten positiv auswirken. Insbeson­dere bei Ängsten, Schmerzen und Stress wird CBD Öl für Katzen gerne empfoh­len. Auch Symptome einer Krebs­erkrankung oder Arthritis sollen durch Canna­bidiol (CBD) gelindert werden. Bei Samt­pfoten ist besonders wichtig, dass ein Pro­dukt ohne Ter­pene angewendet wird, da es sonst zu Verdau­ungs­problemen kommen kann. CBD für Katzen enthält kaum THC (weniger als 0,2 %). Daher wird die Psyche des Tieres bei Anwendung der CBD-Wirkstoffe keineswegs beeinträchtigt.

Bevor Sie CBD-Produkte bei Ihrem Stubentiger anwenden, besprechen Sie sich mit Ihrem behandelnden Tierarzt, speziell dann, wenn Sie sich derzeit ihn tierärztlicher Behandlung befindet um Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten ausschließen zu können.

Klassischerweise wird CBD Öl bei Menschen angewandt. Die Hanfextrakte sollen mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System (ECS) interagieren. Nicht nur Menschen, sondern auch andere Säugetiere wie Katzen besitzen das System, wobei die Rezeptoren CB1 und CB2 eine besondere Rolle ein­nehmen. Diese Cannabinoid Rezeptoren sind im gesamten Körper zu finden. Neben dem Verdauungstrakt, Nervensystem, Gehirn und den Organen be­sitzen auch die Haut und das Gewebe CB1 und CB2 Rezeptoren.

CBD Öl soll mit dem Endocannabinoid-System in Verbindung treten und die Regulation der Körper­funktionen der Katze positiv beein­flussen. Übri­gens können Katzen, wie auch der Mensch selbst Cannabi­noide herstellen. Jedoch werden immer wieder Vermu­tungen laut, wonach die selbst produzierte Menge nicht aus­reicht. Laut Studien ist eine äußerliche Zuführung von CBD Öl durchaus sinnvoll sein.

Wirkung von Cannabidiol für Katzen im Überblick

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich mit den Eigenschaften von CBD beschäf­tigt. Dem­nach sollen die Pflanzenextrakte folgendes Potenzial vereinen:

  • Schmerzlindernd
  • Entzündungshemmend
  • Angstlösend
  • Stresslindernd
  • Krampflösend
  • Antibakteriell
  • Antidepressiv
  • Antitumoral
  • Neuroprotektiv (Nervenzellen schützend)

CBD bei Katzen: Darauf müssen Besitzer achten

Katzen weisen in Bezug auf CBD einige Beson­derheiten auf. Sie besitzen einen deutlich schnelleren Stoffwechsel, daher, lässt die Wirk­ung von Cannabidiol bei Ihnen im Vergleich zu Hunden schneller nach. Zudem wurde in Studien fest­gestellt, dass herkömmliches CBD Öl bei Katzen Verdauungs­probleme und Unwohlsein auslösen kann. Auch Schäden an Leber und Nie­ren sind Gegenstand der Diskussion. Vermutet wird, dass Katzen nicht genügend Enzyme besitzen um die Terpene zu verstoffwechseln. Daher sollten Sie darauf achten, ein CBD Öl für Katzen zu verwenden, welches keine Terpene enthält – also kein Voll­spektrum CBD Öl. Zusätzlich sollte auf eine hochwertige Verarbeitung geachtet werden.

Risiken und Nebenwirkungen bei Katzen:

Bezüglich Nebenwirkungen kann erst einmal Entwarnung gegeben werden. Derzeit sind keinerlei gesundheitliche Risiken oder Nebenwirkungen bekannt, die auf die Einnahme von CBD zurückzuführen sind. Das gilt sowohl für die Anwendung bei Tieren, als auch bei Menschen. Dies liegt alles voran an den natürlichen Inhaltsstoffen der Produkte. Diese sorgen für eine optimale Verträglichkeit und können die Chancen auf negative Auswirkungen somit eliminieren. Auch sind keinerlei Wechselwirkungen in Bezug auf die gleichzeitige Einnahme anderer Medikamente bekannt. CBD kann Katzen somit ohne große Bedenken oder Sorgen verabreicht werden. An dieser Stelle möchten wir zudem noch einmal erwähnen, dass durch den überaus geringen Anteil an THC, auch keine Wahrnehmungsstörungen bei den Tieren auftreten können. Die Katzen werden weder high, noch verlieren sie den Bezug zur Realität oder fühlen sich in irgendeiner Form benebelt

CBD Öl für Katzen: Erfahrungen

Zahlreiche Tierärzte und Tierbesitzer haben bereits positive Erfahrungen mit CBD bei Katzen gemacht. Die Wirkungen von CBD-Präparaten sollen bei der Katze ähnlich wie beim Menschen sein: Die Katzen scheinen sich wohler zu fühlen und strahlen mehr Gelassenheit aus. Ältere Katzen wirken vitaler.

Bei Erfahrungsberichten handelt es sich zunächst um subjektive Eindrücke. Trotzdem machen sie Katzenbesitzern Hoffnung auf eine mögliche Wirkungs­weise. Im Zusammen­hang mit CBD werden von Tierfreunden vor allem die schmerzlindernden Eigenschaften hervor­gehoben. So wird berichtet, dass CBD Katzen mit chronischen Rücken­schmerzen und Arthritis geholfen hat.

Beobachtungen zufolge soll die Verabreichung auch eine beruhigende Wirkung hervorrufen. Vereinzelt finden sich Aussagen darüber, dass CBD Öl bei Zahnfleischproblemen des Stuben­tigers helfen soll.

Amerikanische Forscher haben im Jahr 2016 einen Bericht veröffentlicht, indem die Ergeb­nisse einer Umfrage unter Haustier­besitzern vorgestellt wurden. Zweidrittel der Teilnehmer gaben zu Protokoll, dass die Pflanzenextrakte ihren Tieren scheinbar bei Schmerzen geholfen haben. Auch eine beruhigende und entzündungs­hemmende Wirk­ung wurde laut Haustierbesitzern beobachtet.

Die richtige Dosierung

Die ideale Dosierung für das eigene Tier hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hierbei sind Größe, Gewicht, Alter und der aktuelle gesundheitliche Zustand zu berücksichtigen. Weiter kommt es darauf an, vor welchem Hintergrund mit einer CBD Behandlung begonnen werden soll. Je nach Krankheit bzw. Beschwerden der Katzen, kann die Dosierung unterschiedlich ausfallen. Zur Beruhigung und Stressreduktion reichen geringen Mengen völlig aus.

Bei schwerwiegenden Erkrankungen und starken Schmerzen muss die Dosierung hingegen höher angesetzt werden. Grundsätzlich gilt jedoch, weniger ist mehr. Besonders bei erstmaliger Behandlung sollte mit geringen Mengen begonnen werden. Ähnlich wie bei uns Menschen, reagieren auch Tiere unterschiedlich auf Cannabidiol. Die richtige Dosierung sollte man somit langsam ertasten. Anhand der Verträglichkeit und der Auswirkungen der Verabreichung wird man als Tierhalter schnell einschätzen können, welche Menge der eigene Vierbeiner gut vertragen kann und ob die Dosis verändert werden sollte.

Bis sich die Wirkung von CBD im Körper der Katze voll entfalten kann, können ein paar Tage vergehen. Wer also nicht nach einmaliger Anwendung sofort sichtbare Besserung verzeichnen kann, benötigt einfach nur etwas Geduld. Der Wirkstoff muss sich erst einmal im Körper des Tieres verteilen und ansiedeln. Nach einigen Tagen werden sodann erste Ergebnisse sichtbar werden. Falls es einmal zu einer erhöhten Dosis kommen sollte, ist Ruhe zu bewahren. Bekannte Nebenwirkungen oder schlimme Risiken gibt es aufgrund der natürlichen Zusammensetzung von CBD nicht. Die Katze kann somit keine Überdosis erleiden. Im schlimmsten Fall erbricht das Tier und fühlt sich dementsprechend geschwächt. Selbst dies ist jedoch äußerst unwahrscheinlich. Hierfür müsste bereits eine solch große Menge verabreicht worden sein, wie es in der Praxis wohl kaum auftreten würde. Selbstverständlich sollte eine überhöhte Verabreichung des Wirkstoffs dennoch gänzlich vermieden werden. Tritt ein solcher Fall jedoch einmal in Kraft, ist dies für das Tier nicht lebensbedrohlich und hinterlässt im Regelfall auch keine bleibenden Spuren.

Grundsätzlich ist es ratsam, vor und während der Behandlung der Katze mit Cannabidiol einen Tierarzt zu konsultieren. Dieser kann das Tier vor der ersten Einnahme noch einmal gründlich untersuchen und ebenfalls dabei behilflich sein, eine passende Dosierung festzustellen. Auch kann der Tierarzt dabei unterstützen, bestimmte Signale und Verhaltensmuster der Katzen richtig zu deuten und zu verstehen. Ein reger Kontakt mit dem Tierarzt ist zwar nicht vorgeschrieben, jedoch empfehlenswert.

CBD Öl für Katzen: Wie verabreichen?

Die potentielle Wirkungsweise von CBD Öl kann besonders schnell eintreten, wenn das Nahr­ungsergänzungsmittel direkt in das Maul geträufelt wird. Die wertvollen Nährstoffe können über die Schleimhaut vom Körper zügig aufgenommen werden. Eine Tropfpipette unterstützt Katzenbesitzer bei der genau­en Dosierung des CBD Öls. Die Produkte treffen nicht immer den Geschmack von Stubentigern. Dann kann es helfen, die Tropfen mit der Lieb­lingspaste zu vermischen. Durch das Ab­schlecken gelangt das CBD Öl ebenfalls in den tierischen Kreislauf.

Vorsicht bei Schwangerschaft, Appetitlosigkeit und Medikamenten

Es gibt Vermutungen, die davon ausgehen, dass Cannabidiol die Plazentafunktion beeinträchtigen kann. Sicherheitshalber sollte CBD Öl schwan­geren Katzen deshalb nicht verabreicht werden.

Nicht selten wird angegeben, dass CBD Öl den Appetit angeregt. Tierbesitzer sollten jedoch beachten, dass auch gegenteilige Effekte ein­treten können. Damit die Katze nicht weiter an Gewicht verliert, sollte das Fressverhalten nach der CBD Einnahme genau beobachtet werden.

Wenn die Katze auf eine regelmäßige Medika­menteneinnahme angewiesen ist, sollte der Tierarzt zuvor um Rat gefragt werden. Insbeson­dere Säure- und Gerinnungshemmer sowie Neuroleptika können bei einer gemein­samen Einnahme zu Wechselwirkungen führen.